Über 2.800 Besucher zur Messe „Bauen Kaufen Wohnen“

Energiekrise dominiert das Messegeschehen

Über 2.800 Besucher und damit über 25 % mehr als im Vorjahr kamen zur Messe „Bauen Kaufen Wohnen“, die an diesem Wochenende in der Messe Dresden bereits zum 7. Mal stattfand. Hier informierten sie sich bei rund 100 ausstellenden Firmen über aktuelle Trends rund ums Bauen, Sanieren und Einrichten, dazu gab es zwei Tage lang geballtes Fachwissen im Vortragsprogramm. "Vor dem Hintergrund weltweiter Unsicherheiten und wirtschaftlicher Probleme ist das ein respektables Messeergebnis", zieht Roland Zwerenz, Geschäftsführer des Veranstalters ORTEC, ein erstes Fazit. Die „Bauen Kaufen Wohnen“ 2022 fand in einem zum Vorjahr völlig veränderten Branchenumfeld statt. Statt Niedrigzins ist aktuell das Baugeld so teuer wie seit zehn Jahren nicht, damit wird der Traum vom Eigenheim für viele unrealisierbar. Und so widerspiegelte die diesjährige Messe das aktuelle Branchengeschehen und die Verschiebung der Prioritäten: Hatte in den Vorjahren das Thema "Wohneigentum für junge Familien" die Bau- und Immobilienmesse dominiert, so beherrschte in diesem Jahr die hohe Nachfrage im Bereich Energieeinsparung und Heizungsmodernisierung das Messegeschehen. Vor allem die Nutzung erneuerbarer Energien und alternativer Heizmethoden stießen auf erhöhtes Interesse und rege Besuchernachfrage. Viele wollen sich von Öl- und Gasanbietern unabhängiger machen und setzen u.a. auf Solaranlagen mit Speichersystemen. Die Anbieterstände waren dicht umlagert, so sah sich auch Rolf Förster von der Firma ed energie.depot mit einer ungewöhnlich hohen Nachfrage aufgrund der Energiekrise konfrontiert. Vor 15 Jahren war der Radeberger mit seiner Erfindung des Speichersystems "Wärmehamsters" durchgestartet und seitdem auf jeder Baumesse in Dresden präsent. Die Sächsische Energieagentur SAENA unterstützte auf der Messe mit einer Erstberatung zu möglichen Varianten und Kombinationen von Heizungssystemen mit Erneuerbaren Energien und bot Informationen zur Wirtschaftlichkeit und zu aktuellen Fördermöglichkeiten. Der Solarboom wird weitergehen, denn das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wurde überarbeitet. Von der neuen Version - dem EEG 2023 - profitieren auch private Eigentümer, für sie wird die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage deutlich attraktiver. Und auch die im Sommer neu aufgestellte Gebäudeförderung ist vorrangig eine Sanierungsförderung und verdeutlicht die Verschiebung der Prioritäten am Bau: Es gilt insbesondere alte Häuser und Wohnungen zu sanieren, um Energie zu sparen. Damit ist klar: Die Themen Sanierung, Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien werden auch die kommende große Baumesse HAUS bestimmen, die vom 2. bis 5. März 2023 in Dresden stattfinden wird. Zur Veröffentlichung frei, für Presse-Rückfragen: ORTEC Messe und Kongress GmbH, Ines Kurze,Tel.0351 315330, E-Mail: presse@ortec.de, Bertolt-Brecht-Allee 24, 01309 Dresden

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