Baufrühling in Sachsen - wieder kamen über 18.000 Besucher zur Baumesse HAUS in Dresden und bewiesen damit eindrucksvoll: Gebaut wird immer, gerade in Krisenzeiten gewinnt das eigene Zuhause an Stellenwert. Seit 36 Jahren ist die HAUS Sachsens Start in die Bausaison.
Vom 5. bis 8. März hatten über 400 Aussteller aus sieben Ländern alles rund ums Bauen, Sanieren und Modernisieren auf 20.000 qm in der MESSE DRESDEN angeboten - vom Dachziegel bis zur Fußbodenfliese, vom Bauelement bis zum schlüsselfertigen Haus. Volle Messehallen und attraktive Messestände manifestierten den Aufwind beim Bauen: Im Baugewerbe sind die Auftragszahlen nach oben gegangen, ein wesentlicher Motor dafür ist die wiedereingeführte Förderung für den Effizienzhausstandard EH 55. Traditionell präsentiert sich das Bauhandwerk der Region auf der HAUS, über 80 Handwerksbetriebe mit über 20 Gewerken waren in diesem Jahr auf der Messe dabei. Höhepunkt und größter Messestand war dabei die Präsentation der Dachdecker-Innung Dresden mit über 20 Partnern unter dem Motto "Treffpunkt Dach" mit Informationen vom Steil- bis zum Flachdach und Thementagen vom Azubi- bis zum Architektentag. Verbunden war der Messeauftritt des Handwerks mit Forderungen an die Politik, den Aufschwung zu stützen, Klarheit in den gesetzlichen Vorgaben zu schaffen und Bürokratie abzubauen. Sören Trillenberg, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung, hatte am 5. März die HAUS 2026 in Dresden eröffnet und dabei angekündigt, dass sein Ministerium die Novellierung der Sächsischen Bauordnung vorbereite, mit dem Ziel, Bauinvestitionen in Sachsen zu fördern. Parallel werde die digitale Baugenehmigung vorangetrieben, im Sommer 2026 soll die digitale Bauantragstellung für alle Antragsteller im Freistaat unkompliziert möglich werden.
Rückzug ist Trend - trotz oder gerade wegen der herausfordernden Zeiten bleibt der Wunsch nach Wohneigentum eine verlässliche Konstante. So wurden in Sachsen im letzten Jahr deutlich mehr Baukredite bewilligt. Wer heute kauft, tut das in Mehrheit aus dem Bestand und muss nochmal in energieeffiziente Sanierung investieren. Sanierungslösungen sind individuell und beratungsintensiv und so hatten die Experten der Sächsischen Energieagentur - SAENA GmbH auf der HAUS wieder viele Beratungen am Messestand sowie Teilnehmer im Fachforum Bauen und Sanieren für die Zukunft. Die Diskussionen um eine zukunftsfähige Wärme- und Energieversorgung dominierten die diesjährige Fachausstellung ENERGIE, die zum 18. Mal im Rahmen der Baumesse lief. Neben den aktuellen Bau- und Energiethemen gaben zahlreiche Aussteller auch in diesem Jahr Anregungen zum Neugestalten der eigenen vier Wände - vom Wohnbad bis zur Designerküche, vom Tischlermöbel bis zum Terrassendach. Traditionell ist die starke Nachfrage zur HAUS ein gutes Barometer für den weiteren Verlauf des Baujahres, und da punktet gerade der Großraum Dresden mit guten Wachstumsprognosen als führender Mikroelektronikstandort Deutschlands. Darauf setzen auch die Aussteller der HAUS und haben bereits zahlreich ihre Stände für die nächste Baumesse vorreserviert. Die HAUS 2027 findet vom 25. bis 28. Februar 2027 in Dresden statt.
Zur Veröffentlichung frei / Für Rückfragen: Ines Kurze, presse@ortec.de, Tel.0351/315330
Freundliche Grüße
Ines Kurze